Weil er böse Menschen in der Hölle straft: Papst lobt Satan

Eine seltsame Geste: Papst Franziskus äußerte in einer gestrigen Predigt seine Liebe zu Satan. Was auf den ersten Blick verstören mag ist eigentlich recht logisch: Satan bestraft schlechte Menschen in der Hölle. Damit ist er einer von den Guten.

„Satan und Gott haben denselben moralischen Kodex. Es ist nur ein uralter Pakt der Arbeitsteilung“, so Papst Franziskus. „Wenn Satan ein Übel wäre, dann würde er Gute bestrafen, oder böse Belohnen. Das macht er aber nicht, steht doch alles in der Bibel.“

Die Äußerungen hatten sofortige Konsequenzen, wie uns Alexander Michelston von der Church of Satan berichtet: „Ja, wirklich unangenehm, dass uns so lange entgangen ist, was für fromme Lämmer wir sind.“ Michelston zupft an seinen beigen Pollunder. „Wir waren gezwungen, unser Image komplett umzukrempeln. Wir können schließlich nicht länger zu Satan beten, während wir Gott verkennen.“

Regung zeigt sich auch in konservativen Kreisen. Viele Exozisten werden nun zu Endorzisten umgeschult, die künftig Dämonen in Menschen hineintreiben, statt sie hinauszuzwingen. Dämonen, Engel, wo ist da schon der Unterschied? Und selbst der Papst kündigte an: „Dem Wein wird in Zukunft Blut beigemischt.“placeholder


Bildnachweise: Joanne Q Escober unter CC BY 2.0, Jeffrey Bruno unter CC BY-SA 2.0.

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